NEIN

bringt Regen voran

Viele gute Gründe für das Regenbogen Center

  1. Eine über die Jahre unansehnlich gewordene Industriebrache wird, nach über einem Jahrzehnt Stillstand, beseitigt und durch einen modernen Neubau ersetzt.

  1. Das Regenbogen Center bringt damit zusätzlich Steine ins rollen – oder verpasst ihnen zumindest erstmal einen neuen Anstrich. Denn ein Vorzeigeprojekt wie das Regenbogen Center motiviert das Umfeld zu überfälligen Investitionen, Weiterentwicklung und Erneuerung. Deshalb ist ein gesunder Wettbewerb so wichtig, damit Regen zukunftsfähig bleibt.

  1. Das Regenbogen Center nimmt den Platz für eine neue Veranstaltungshalle oder ein Hotel weg? Nicht doch! Das Regenbogen Center würde sich über einen solchen Nachbarn freuen, zum Beispiel gegenüber auf dem Postareal (Pläne dafür sind bereits in Arbeit) oder auch auf dem Grundstück des ehemaligen Möbelhauses Mader.

  1. Mit dem Regenbogen Center wird die Einkaufswelt in Regen attraktiv erweitert und modernisiert. Davon profitieren alle, auch der fußläufig erreichbare Einkaufspark. Eine vielseitige, zeitgemäße und ansprechende Einkaufswelt lockt auch mehr Menschen aus dem Umkreis an.
  1. Das Kaufhaus Bauer ist seit Jahrzehnten in Regen ansässig und bildet das Herzstück des lokalen Handels. Das Kaufhaus hegt schon viele Jahre den Wunsch, sich erweitern zu dürfen, scheiterte aber bisher. Nun endlich gibt es eine realistische Chance, Angebot und Verkaufsflächen im Sinne seiner treuen Kunden zu erweitern und zu modernisieren. Entgegen anderslautender Gerüchte wird das Kaufhaus Bauer auch nicht aus dem Einkaufspark ausziehen, die Flächen auf der gegenüberliegenden Straßenseite vergrößern stattdessen das Haus!

  1. Manche befürchten, eine Entwicklung auf dem Rodenstock Areal gefährde die kleinen Händler im Einkaufspark – doch genau umgekehrt wird ein Schuh daraus! Ohne ein starkes, langfristig gesundes Kaufhaus Bauer als „Anker“ des ganzen Gebiets, welches mit den Kaufhäusern und Einkaufszentren anderer Städte konkurrieren kann, kämen die keinen Händler drum herum in viel größere Bedrängnis!

  1. Auch Edeka findet im Regenbogen Center eine neue, moderne Niederlassung. Auf hellen, großzügigen und modernen Flächen möchte Edeka seinen Kunden nicht nur hochwertige Lebensmittel, sondern ein Einkaufserlebnis für alle Sinne bieten. Endlich kann auch Edeka mit barrierefreien Parkplätzen direkt vor dem Haus aufwarten, so dass der Wocheneinkauf oder Getränkekisten nicht mehr über weite Entfernungen geschleppt werden müssen. Es ist eine Frage der Fairness, dass Edeka hier nicht gegenüber den anderen in Regen ansässigen Lebensmittelmärkten benachteiligt wird.

Übrigens: Das E-Center bleibt auch weiterhin in Händen der EDEKA Südbayern. Anders als gerüchteweise verbreitet stehen also keine Privatinteressen hinter dem geplanten Umzug ins Regenbogen Center.

  1. Im Regenbogen Center sind, bis auf eine Bäckerei mit einem Imbiss-Sitzbereich in der Eingangszone des neuen Edekas, ganz bewusst keine Gastronomiebetriebe vorgesehen, um die Lokale am Stadtplatz zu stärken und zu unterstützen. Ebenso wenig sind Dienstleistungsbetriebe wie Praxen oder Büros geplant. Wir finden, diese kleineren Einrichtungen gehören direkt ins Ortszentrum. Nur Läden, die große Flächen brauchen – wo gibt es schon mehrere hundert Quadratmeter große Geschäftsflächen in der Altstadt – sollten ausserhalb neu angesiedelt werden.

  1. Durch den Bau des Regenbogen Centers entstehen neue Arbeitsplätze – zum einen bei den eigenen Mietern, zum anderen auch im Einkaufspark, wenn die dort freiwerdenden Flächen in Zukunft neu vermietet werden. Der Einkaufspark hat vor einiger Zeit bereits gegenüber dem von der Stadt beauftragten Einzelhandelsgutachter schriftlich bestätigt, dass es für die frei werdende Edeka-Fläche potentielle Nachmieter aus dem Lebensmittelbereich gäbe.

  1. Das Projekt Regenbogen Center wird rein privat finanziert, es kostet den Steuerzahler nichts. Die Investoren sind bekannte, gestandene und solvente Unternehmer, die Erfahrung im Bau und in der Entwicklung von Objekten dieser Größenordnung haben und die dafür bekannt sind, dass sie ihre Pläne auch in die Tat umsetzen.

Es geht um Regens Zukunft

Die entscheidende Frage, die sich alle Bürgerinnen und Bürger in Regen stellen müssen lautet: Wollen wir weitere 12 Jahre lang mehr oder weniger realistische Alternativen mit unsicherem Ergebnis wälzen oder wollen wir zeitnah handfeste Ergebnisse? Vertrauen wir vagen Absichtserklärungen oder vertrauen wir konkreten Plänen von gestandenen Unternehmen wie Rodenstock, Kaufhaus Bauer, Edeka, Müller Drogerie, Penzkofer und Küblböck?

Wer jetzt in Regen etwas bewegen möchte, statt auf Luftschlösser zu bauen, macht am 14. Juni sein Kreuz bei NEIN.